Die ersten Releasekandidaten unseres Basisclients 2.0 haben
unser Entwicklungslabor verlassen und werden nun bereits im
Produktivnetz getestet. Das klingt jetzt zwar nicht so spannend,
aber dieser Schritt hat meine Kollegen und mich in den letzten
Tagen viel Zeit, Arbeit und Nerven gekostet. Da es
tiefgreifende Änderungen bei der Installation und
Konfiguration des Basisclients gab, musste auch die zum Basisclient
gehörende Infrastruktur stark angepasst werden. So wird es mit
Basisclient 2.0 auch einen Generationswechsel bei dem
Konfigurationswerkzeug GOsa von Version 2.5 zu Version 2.6 geben.
Und gerade hier hat sich soviel getan, dass das bisher verwendete
Release-RollOut-Verfahren, komplett neu konzipiert werden musste.
Zum Beispiel wurde die Ablagestruktur für die
Konfigurationsdaten der Softwareverteilung verändert.
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Zusätzlich wurde noch eine neue Komponente, die
GOsa-Support-Infrastruktur (kurz GOsa-SI), eingeführt. Der
GOsa-SI-Dienst besteht aus einem Serverdienst und einem
Clientdienst. Diese GOsa-SI-Dienste sorgen zum Beidspiel
dafür, dass GOsa Aktionen, wie Neu-Installation oder Updates,
mit Clients durchführen kann oder das GOsa-Server sich
untereinander austauschen welche Releases sie jeweils zur
Verfügung stellen. Über den GOsa-SI-Dienst teilen die
Clients wärend einer Installation dem GOsa permanent mit, wie
weit die Installation bereits fortgeschritten ist. Dafür gibt
es in GOsa einen neuen Menüpunkt. Dieser heißt
Verteilungsstatus. Hier werden alle Clients aufgelistet, für
die Aktionen geplant sind oder gerade Aktionen ausführen.
Dabei kann man in Echtzeit den Fertigstellungsgrad ablesen. (siehe
Screenshot).

Mit dem Knopf Aktionen ist es möglich verschiedene
Aufträge zu starten. Zum Beispiel kann man alle Rechner einer
Abteilung für den nächsten Abend für ein Update
einplanen. Es wurde auch eine Möglichkeit implementiert die
Erstinstallation einer Vielzahl neuer System automatisiert
durchführen zu können. Dies wird mit Hilfe eine
CSV-Datei, welche die wichtigsten Daten wie Macadresse des Clients,
Konfigurationsklasse, Installationsplan usw. enthält, in
Auftrag gegeben. Â
Es sind zwar noch nicht alle Fehler oder Schwachstellen behoben,
aber die wichtige Testphase in produktiven Umgebungen kann
beginnen.